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Fotocollagen: "... denn die im Schatten
sieht man nicht!"
  Die Fotocollagen zeigen soziale und gesellschaftliche Zerrbilder, die durch Wirtschafts- und Finanzkrisen
  verstärkt zu Tage treten.

  Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, die Schattenseiten dieses globalisierten und mit hochspekulativen
  Elementen garnierten Systems mittels "Lichtbildern" darzustellen: Der sogenannte "kleine Mann von der
  Straße" wird immer öfters dazu verurteilt, dort unfreiwillig sein Leben zu verbringen, während überdimensio-
  nale Bonuszahlungen und nicht nachvollziehbare Verdienstrelationen im Mangagementbereich sein Blut
  in Wallung bringen. Nicht umsonst lehnt sich der o.a. Titel an die Textzeilen der "Moritat von Mackie Messer"
  aus Bert Brecht's  "Dreigroschenoper" an:
                                                                      "Denn die einen sind im Dunkeln
                                                                        Und die andern sind im Licht.
                                                                        Und man sieht die im Lichte
                                                                        Die im Dunkeln sieht man nicht."
Frei oder Vogelfrei?

Die wunderbare Stratgegie
der "Freisetzung" des soge-
nannten "Humankapitals".


(Vogelschema vor der
"Wohnung" eines Obdachlosen.)
Betteln und Hausieren
verboten

Silber liegt im Trend.
Betteln und Hausieren ist
dagegen verboten.

(Herumlungernder Obdachloser neben Tabelle für den Ankaufs-
preis von Silbermünzen).
Deine Bank:
Ein sanftes
Ruhekissen?

Auch wenn die Zeiten schlechter werden:
Die Boni der Manager
bleiben...

(Sandler beobachtet
skeptisch banktechnische Begriffe und eine als
gefährlich markierte Park-Bank.)
Verzweigte
Geschäfte


Win-win-Situation: Im
Dunkeln ist gut munkeln...

(Zweige überdecken
das Türöffner-Zahnrad eines Tesors.
Im Hintergrund  schemen-haft dargestellt zwei Männer
die gerade ein "Geschäft" abwickeln.)
Die im Schatten sieht man nicht

"Das Gold macht die Regeln". Man leistet viel und leistet sich manches. Störendes wird einfach "übersehen"...

(Spannunsgfeld auf der Linzer Landstraße zwischen Sandler und Konumenten. Im Hintergrund ein Goldbaren als "Hartwährung".)
Freie Märkte

Die vielgepriesene Freiheit
der Märkte: Nur eine Frage
des Standorts?

(Sandler und Bankmanager: Nur durch die Schließfächer getrennt?)
Mein Eid oder Meineid?

Berufsethos von Managern. Der Schwur: Eine Frage der Sichtweise?

(Schwurhand einer Statue und Kreditkarte mit Aufschrift "hier steht Ihr Name".)
Überrollt

Konsumzwang: Entweder man gehört dazu oder man kommt unter die Räder...

(Arbeitsloser Jugendlicher am Boden. Darüber Einkaufswagen.)
Schneckenjustiz

Gleiches Recht für alle?
Manche Verfahren dauern halt ein bißchen länger...